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Neues aus Niederschlesien

Riesengebirgsmuseum kauft edles Glas

Dank Fördermitteln des polnischen Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe konnte das Riesengebirgsmuseum in Jelenia Góra (Hirschberg) unlängst 15 kostbare Glasobjekte aus dem 17. und 18. Jahrhundert erstehen. Die Gläser, Pokale, Schalen und Teller stammen aus verschiedenen ehemaligen schlesischen Glashütten wie denen in Sobieszów (Hermsdorf) oder Cieplice (Bad Warmbrunn). Die Stücke, die sich unter anderem einst im Besitz der niederschlesischen Adelsfamilie Schaffgotsch befanden, sind Teil einer großen Schau historischer Glaskunst. Die Ausstellung „Barockes Glas aus Schlesien“ ist eine gemeinsame Veranstaltung der Museen in Jelenia Góra und Görlitz. Besucher der Riesengebirgsregion können sie noch bis zum 31. Juli in Jelenia Góra besuchen. Vom 20. August bis 20. November gastiert sie dann im Schlesischen Museum in Görlitz. Die insgesamt 170 Ausstellungsstücke stammen aus verschiedenen Sammlungen in Polen, Tschechien und Deutschland. Zu den bedeutendsten Exponaten zählen kunstvoll gearbeitete Pokale und weitere Stücke aus der Hand des niederschlesischen Meisters Friedrich Winter. Bei Auktionen erreichen die Ende des 17. Jahrhunderts entstandenen Werke des seinerzeit in Diensten von Graf Christoph Leopold von Schaffgottsch stehenden Glas- und Wappenschneiders regelmäßig fünfstellige Beträge. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr geöffnet. www.muzeumkarkonoskie.pl

Historischer Zeitmesser restauriert

Die Geschichte hat etwas Zauberhaftes. Schon vor zwei Jahren wollte die Schulleitung die historische Uhr im Dachgestühl der Grundschule Nr. 2 von Jelenia Góra (Hirschberg) reparieren lassen. Nach ersten Untersuchungen durch Spezialisten aus Wrocław (Breslau) erwiesen sich die Kosten jedoch als zu hoch, die Bildungseinrichtung hätte über 5.000 Euro ausgeben müssen. Keine große Summe möchte man meinen, doch Geldmittel sind auch in polnischen Schulen chronische Mangelware. Die Einstellung eines neuen Mitarbeiters erwies sich nun geradezu als Glücksgriff. Mateusz Wojtaszczyk arbeitet seit März dieses Jahres als Reinigungskraft an der Szkoła Podstawowa. Der junge Mann hat es in seiner Freizeit mit viel Liebe zum Detail geschafft, das historische Uhrwerk wieder zum Laufen zu bringen. So wird es rechtzeitig zum 70. Geburtstag der polnischen Schule im kommenden Jahr das Glockenspiel in Gang setzen, das die Stunde hörbar schlägt. Wojtaszczyk sieht sich selbst als Hobby-Uhrmacher und ist von der alten Mechanik begeistert. Zwar ist die letzte Ziffer nicht mehr lesbar, der Herstellergravur zufolge stammt sie aber aus den 1820er Jahren. Gerüchten zufolge könnte es sich sogar um die einstige Rathausuhr handeln, die nach dem Bau der Höheren Mädchenschule von Hirschberg Anfang des 20. Jahrhunderts dorthin verbracht worden sein soll.

Kunstprojekt ehrt Kriegsgefangene

Eine französisch-polnische Initiative will mit künstlerischen Mitteln das Gedenken an die einstigen Kriegsgefangenen beider Länder im ehemaligen Groß-Born erinnern. So entstehen derzeit im Kultur- und Bildungszentrum des heutigen Borne Sulinowo zwei große Fresken zu dieser Thematik. Initiiert wurde das Vorhaben von der Künstlergruppe Les Passeurs de fresques aus dem nordfranzösischen Troyes und dem polnischen Freskenmaler Jan Kaczmarek aus Opole (Oppeln). Die Väter und Großväter einiger der Künstler waren während des Zweiten Weltkrieges Insassen des deutschen Offizierslagers Oflag IID Groß Born. Zur Ausführung der Fresken bedienen sich die Maler historischer Techniken wie zu Zeiten Michelangelos. Bei ihrer Arbeit werden sie von Schülern des örtlichen Schulzentrums, das den Namen des Gefangenenlagers trägt, unterstützt. Das Oflag IID wurde 1940 auf dem Gelände der 1935 erbauten Kasernenstadt Westfalenhof (heute: Kłomino) eingerichtet. Im Januar 1945 wurden die Häftlinge auf einen Todesmarsch in das rund 700 Kilometer entfernt in Niedersachsen gelegene Lager Sandbostel geschickt. Zu den ehemaligen Inhaftierten zählten unter anderem die polnischen Schriftsteller Witold Wyrpsza, Leon Kruczkowski und Zygmunt Weiss.



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